Archiv für Juni 2012

Die „fünf Regeln der Sicherheit“ gelten nicht nur für Kinder!

Juni 26, 2012

In den Sommerferien verreisen viele Jugendliche zum ersten Mal ohne ihre Eltern. Damit daraus wirklich die schönste Zeit des Jahres wird, erinnert Marc Sigle, Karate- und Selbstverteidigungslehrer bei Bushido Essslingen, an die „fünf Regeln für mehr Sicherheit“:
– Ich verwende meinen Kopf: Ich überlege mir, wie ich Gefahren vermeiden kann. Ich höre auf meinen „kleinen Mann im Kopf“, wenn der mir sagt: „Hier ist was faul.“
– Ich verwende meinen Mund: Ich sage „Stopp“, „ich will das nicht“ oder „Lassen sie mich los!“
– Ich verwende meine Füße: Ich gehe weg von Leuten, die mich ärgern oder in deren Gegenwart ich mich nicht gut fühle.
– Ich hole Hilfe: Bei meinen Eltern, meinen Vertrauenspersonen und Lehrern.
– Ich verteidige mich – ohne andere zu verletzen!
„Vor allem Teenagern halten sich oft nicht an diese Regeln“, sagt Sigle: „Sie denken, sie sind ja keine kleinen Kinder mehr und lassen sich oft gerade im Urlaub auf Dinge ein, die sie zuhause nicht tun würden. Wenn sie dann in eine unangenehme Situation geraten sind, trauen sie sich hinterher nicht, mit ihren Eltern darüber zu sprechen. Sie suchen die Schuld bei sich selbst und schämen sich für ihr Verhalten.“ Dies ist laut Sigle jedoch der eigentliche Fehler, denn die Schuld liege immer beim Täter! Deshalb sei es Gerade im Alter zwischen 13 und 17 Jahren besonders wichtig, diese Regeln zu beherzigen und im Zweifel erstmal wegzugehen und eine Vertrauensperson um Hilfe zu ersuchen.
Die fünf Regeln für mehr Sicherheit sind fester Bestandteil des Karate-Unterrichts bei Bushido Esslingen. Weitere Informationen unter 0711 – 352848.

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Weiß ihr Kind, was ein Fremder ist?

Juni 11, 2012

Weiß ihr Kind, was ein Fremder ist?
„Geh nie mit einem Fremden mit.“ Haben Sie diesen Satz schon einmal gehört? Diese Sicherheitsregel für Kinder hat mir meine Mutter beigebracht, als ich noch ein kleines Kind war. Doch leider hat sie mir nie wirklich gesagt, was ein Fremder ist. Auf dem Schulweg und vor allem abends, als ich im Dunkeln alleine zu Fuß vom Kampfsporttraining nach Hause gegangen bin, habe ich mich mit jedem unterhalten, der mir über den Weg lief. Das waren doch keine Fremden… Dass mir nie etwas passiert ist, hatte wohl vor allem mit Glück zu tun.
Heute bin ich froh, dass ich meinen Schülern bei Bushido Esslingen klare, eindeutige Regeln vermitteln kann, die ihnen helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen: Erstmal ist abgesehen von der engen Familie jeder fremd. Mit anderen Menschen dürfen Kinder nur dann mitgehen oder zu ihnen ins Auto einsteigen, wenn die Eltern es vorher erlaubt haben.
Und was ist, wenn ein Kind mal seine Eltern aus den Augen verloren hat, zum Beispiel bei einem Stadtfest? Folgende Personengruppen sind statistisch gesehen am häufigsten dazu bereit, Kindern in einer Notsituation zu helfen: Mütter mit Kindern, ältere Frauen, Leute in Uniform (Polizei, Hilfsdienste) und Leute, die an einem der Stände arbeiten. In Esslingen gibt es außerdem die Kelly-Inseln, Geschäfte, die ein Plakat im Schaufenster hängen haben, das sie als Anlaufstelle für Kinder ausweist.
Neben diesen Regeln, die Kindern helfen, sich vor Gefahren von außen zu schützen, lernen unsere Schüler aber vor allem, sich gegen den „inneren Gegner“ zu verteidigen, gegen den kleinen Mann im Ohr, der uns sagt:

„Ich bin nicht so schlau wie Susanne“, oder

„Ich verstehe nicht, was mein Lehrer erklärt“, oder

„Ich wäre gerne so (stark, schön, intelligent, etc.) wie …“, oder

„Warum ärgert der mich immer so?“

Denn Kinder und Erwachsene werden tagtäglich mit negativen Einflüssen bombardiert, vor denen es sich zu schützen gilt. Deshalb heißt es bei Bushido Esslingen immer wieder „Ich kann das“, egal, ob es sich um eine neue Karate-Technik, einen hohen Sprung oder um eine Mathe-Aufgabe handelt. Meine Karate-Lehrerin Lydia Levin aus Arizona hat mir vor über 25 Jahren geholfen, diese Einstellung zu entwickeln. Heute bildet die Vermittlung von Werten den Kern seines Kampfkunst-Unterrichts. Denn bei Bushido Esslingen geht es nicht darum, den Kindern beizubringen, gegen andere zu kämpfen. Sie sollen vielmehr lernen, den Gegner in sich selbst zu besiegen. Ihre eigenen Ängste. Wenn sie die besiegen, entwickeln die Kinder aus sich selbst heraus die Kraft, die ihnen die Möglichkeit gibt, Grenzen zu sprengen, die sie sich selbst gesetzt haben. Sie werden sich nicht mehr selbst im Weg stehen.

In anderen Worten gesagt, wenn ihre Kinder die Disziplin des Karate (mach alles, was du tust, jedes mal ein Bisschen besser) verwenden, um ihre eigenen Ängste zu besiegen, werden sie diese Fähigkeit auch auf alle anderen Aspekte des Lebens übertragen. Ich weiß von keinem anderen Sport, der dies so betont, wie Karate. Und das unterrichte ich seit über 20 Jahren.

Neu- und Wiedereinsteigern bieten wir im Juni an, zu besonders günstigen Konditionen mit dem regulären Unterricht zu beginnen: Sie sparen bei der Anmeldegebühr 100 Euro und erhalten einen Karate-Anzug kostenlos.

Rufen Sie uns also noch heute an und vereinbaren Sie einen Termin: 0711 – 352848. Es lohnt sich!