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Vize-WM-Titel für Kevin Koschnitzke

Mai 19, 2012

Kevin Koschnitzke von Bushido Esslingen belegte bei den Kenpo-Karate-Weltmeisterschaften in Utrecht (Niederlande) mit seiner Langstock-Form bei den Junior-Schwarzgurten den zweiten Platz. Der 13-Jährige trainiert bereits seit über neun Jahren bei Bushido Esslingen und ist einer der wenigen Junior-Schwarzgurtträger.
Magdalena Winckler startete bei den Jugendlichen in der Farbgurtklasse. Hier kam sie mit ihrer waffenlosen Form auf Platz drei.
Herausragend war jedoch die Vorstellung von Ana Lozano. Die 18-Jährige trat zum ersten Mal bei den Erwachsenen in der Schwarzgurtklasse an und verfehlte nur knapp den Sprung aufs Siegertreppchen. „Das Niveau auf diesem Turnier war so hoch wie noch nie, sagt Marc Sigle, der Cheftrainer von Bushido Esslingen e.V.: „Umso mehr freue ich mich über die Platzierung von Kevin und Magdalena auf ihrem ersten internationalen Turnier.“
Bushido Esslingen bietet Kampfkunst- undSelbstverteidigungsunterricht für Kinder ab drei Jahre, Jugendliche und Erwachsene. Weitere Informationen unter 0711-352848 oder unter http://www.Bushido-Esslingen.de

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Drei neue Schwarzgurt-Träger!

Januar 22, 2012

In den asiatischen Kampfkünsten ist der schwarze Gürtel das Symbol für Erfolg. Träger des schwarzen Gürtel haben in der Regel viele Jahre dafür trainiert und arbeiten stetig daran, ihr erreichtes Niveau zu halten oder sogar noch zu verbessern. Drei Mitglieder von Bushido Esslingen sind diesen Weg gegangen und haben ihre Prüfung zum 1st Degree Black Belt im Kenpo-Karate bestanden: Ana Lozano-Mirasierra trainiert seit über sieben Jahren bei Bushido Esslingen. Sie gewann bereits mehrere Turniere in der Disziplin „Formen“ und ist die jüngste Kenpo-Schwarzgurtträgerin in Deutschland. Ann-Kathrin Metzger trainiert Kenpo-Karate seit 2006, davor hatte sie bereits einige Jahre Taekwondo betrieben. In ihrer Schwarzgurt-Thesis zeigte sie die Parallelen zwischen Kampfkunst und Mathematik auf. Bei Bushido Esslingen unterrichtet sie vor allem Schüler im Grundschulalter. Hervé Ferront betreibt seit sieben Jahren Kenpo-Karate. Bei seiner Prüfung stellte er ein Konzept über Kampfkunst- und Selbstverteidigungskurse für Senioren vor. Ein wichtiger Punkt bei diesen Kursen ist die Beinarbeit und die Entwicklung eines sicheren Standes, da sich viele ältere Menschen bei Stürzen im Alltag verletzen.
Bushido Esslingen bietet Kampfkunst und Selbstverteidigung für Kinder ab drei Jahre, Jugendliche und Erwachsene. Weitere Informationen unter 0711 – 352848.

Internationaler Tag des Kampfkunst-Trainings

Dezember 12, 2011

Der 15. Dezember ist der „World Martial Arts Training Day“, der internationale Tag des Kampfkunst-Trainings. Damit erinnern Kampfkünstler auf der ganzen Welt an den Todestag von Ed Parker, den „Vater des amerikanischen Karate“. Ed Parker gründete in den fünfziger Jahren eine der ersten professionellen Karate-Schulen an der amerikanischen Westküste und wurde zum Privatlehrer zahlreicher Hollywood-Stars. Sein bekanntester Schüler war Elvis Presley, der einen hohen Schwarzgurt-Grad im Kenpo-Karate trug und die Kampfkunst nach der Musik als seine zweite große Leidenschaft bezeichnete.
Kenpo-Karate, die von Ed Parker gegründete Stilrichtung, wird heute vor allem in den USA und Südamerika, aber auch in vielen europäischen Ländern betrieben. Es ist für seine fließenden Bewegungen, seinen logischen Aufbau und seine effektiven Selbstverteidigungstechniken bekannt. Marc Sigle, der höchstgraduierte Kenpo-Lehrer in Süddeutschland, leitet seit 2003 den Unterricht bei Bushido Esslingen.
„Am internationalen Tag des Kampfkunst-Trainings geht es vor allem darum, gemeinsam mit Gleichgesinnten zu trainieren und die eigenen Fähigkeiten zu verbessern“, sagt Sigle. Dazu sind auch Einsteiger und ehemalige Mitglieder eingeladen. Weitere Informationen zu den Trainingszeiten unter 0711 – 352848.

Kampfkunst-Lehrer bestehen Prüfung zum nächsten Dangrad

April 8, 2011

„Ein Schwarzgurt ist nur ein Anfänger, der nie zu lernen aufgehört hat.“ Die Schüler von Bushido Esslingen kennen diesen Satz nur zu gut, schließlich fällt er immer wieder im regulären Unterricht. „Das bedeutet, dass Schwarzgurtträger im Kenpo-Karate keine Ausnahme-Talente sind. Sie haben nur ihren Weg in der Kampfkunst nie aufgegeben“, sagt Marc Sigle, der Vorsitzende von Bushido Esslingen. Er selbst hat am Wochenende seine Prüfung zum vierten Meistergrad im Kenpo-Karate bestanden. Nadja Wolz und Paul Bogenschütze, die beide ebenfalls bei Bushido Esslingen unterrichten und trainieren, legten mit Erfolg die Prüfung zum zweiten Meistergrad ab. Lee Wedlake, Träger des neunten Meistergrads und damit einer der höchsten Kenpo-Karate-Lehrer der Welt, kam extra aus Florida nach Esslingen, um die Prüfungen abzunehmen und ein Seminar zu geben. „Ich bin besonders stolz auf das, was Nadja und Paul erreicht haben“, sagt Marc Sigle: „Keiner meiner Schüler ist bisher im Kenpo-Karate so weit gekommen.“ Und natürlich sei es auch eine besonders große Freude, am gleichen Tag selbst die Prüfung zum nächsten Grad zu bestehen.
Nach der bestandenen Prüfung und dem Seminar will sich das Team von Bushido Esslingen nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, denn Ende Mai finden in Madrid die Weltmeisterschaften im Kenpo-Karate statt.

Die neun goldenen Regeln des Kenpo Karate

März 13, 2011

(Dieser Artikel erschien im September 1997 in Black Belt und war mit Bildern von Lee Wedlake und Richar „Huk“ Planas illustriert. Deutsche Bearbeitung von Marc Sigle)

Viele Schüler des American Kenpoo scheinen die grundlegenden Prinzipien und Regeln nicht zu kennen, die die Methoden der Bewegung des Systems bestimmen. „In allen (Kampf-) Systemen, kann man blocken, schlagen und treten. Zu wissen, wann, wohin und warum man das tut, macht den Unterschied“, erklärt Kenpo-Instructor Richard „Huk“ Planas, der ein Schüler des 1990 verstorbenen Ed Parker war. Die folgenden neun der oft falsch verstandenen Regeln betreffen die Bewegungen im Kenpo, gelten aber auch für andere Kampfkünste.

Eine feste Basis schaffen
Laut Planas müssen alle Kampfkünstler – egal, ob sie Kenpo oder ein anderes System praktizieren – lernen, sich im Boden zu verwurzeln. Eine aufrechte Haltung ist nötig, wenn ihre Blocks, Schläge und Tritte effektiv sein sollen. Die Mechanik hängt von der Position ab, in der die Füße abgesetzt werden. Selbst wenn man auf einem Bein steht, sollte man sich so gut wie möglich im Boden verankern. Viel zu oft versuchen Kenpoisten zu früh, sich zu drehen und zu schlagen, um so ihre Techniken zu beschleunigen. Sie drehen, ohne vorher eine Basis zu schaffen und schlagen ihren Gegner, der hinter ihnen ist. Doch niemand würde versuchen, ein Auto anzuschieben oder Einen Baumstamm durchzusägen, ohne sicher zu stehen, und man sollte auch nicht versuchen, so eine Technik auszuführen. Man muss sich verwurzeln, um effektiv zu sein.

Weg
„Weg“ ist die Distanz, die ein schlagendes Körperteil zurücklegt, bevor es ein Ziel trifft. Obwohl Bruce Lee auch mit seinem berühmten „One-Inch-Punch“ beeindruckende Kraft entwickeln konnte, brauchen die meisten Kampfkünstler mehr Weg, um entsprechend viel Kraft hinter ihre Schläge zu bekommen. Wie lang dieser Weg ist, variiert von Mensch zu Mensch. Ein Schwergewicht braucht meist nicht so viel Weg wie ein Leichtgewicht, um einen Effekt zu erzielen. Nicht vergessen: Masse mal Geschwindigkeit ergibt Kraft!) Die „Weg-Regel“ sollte angewandt werden, um festzustellen, ob sich die Hände und Füße während einer Technik in der richtigen Position befinden. Es ist, wie wenn man einen Nagel mit einem Hammer in die Wand schlägt: Wenn das mit einem Hammerschlag klappt, war die Bewegung ökonomisch. Wenn ein Schlag nicht reicht, muss der Weg verlängert werden.

Zu schnell
Viele Kenpoisten haben die Tendenz, iher Techniken zu schnell auszuführen. Das kann die Präzision, die Kraftwirkung und das Timing zerstören. Planas nennt dieses Syndrom „Maschinengewehr-schießen“, und sagt, es verleite dazu, die Techniken zu kurz auszuführen und sich nicht den nötigen Weg zu nehmen, um ein Ziel richtig zu durchdringen. Anstelle Kraft in jeden Schlag zu legen, versuchten diese Leute eher, die Schläge immer schneller auszuführen. Solche Schläge mögen vielleicht Punkte in einem Turnier ezielen, doch sie würden in einer Selbstverteidigungssituation nutzlos sein.
Laut Planas bestimmt der untere Teil des Körpers, wie schnell sich der Oberkörper bewegen kann. Außerdem sei korrektes Timing nötig, um Kraft zu entwickeln. Wenn der Oberkörper nicht mit den Beinen synchronisiert ist, geht die Kraft flöten.
Man sagt, dass die Hände dreimal schneller als die Beine sind. Und weil Kenpo ein Hand-System ist, sollten die Kenpoisten lernen, ihre Handbewegungen so zu kontrollieren, dass sie nicht ihr Timing stören. Oft beendet jemand eine Handbewegung, bevor die begleitende Fußbewegung zu Ede ist. Der Schlüssel zum Erfolg ist, nicht zu hudeln und jeden Schlag effektiv zu machen.

Fußfehler vermeiden.
Es gibt einige Fehler in der Beinarbeit, die in einem Kampf zu vermeiden sind. Zum Beispiel, eine Stellung aufzuteilen, was bedeutet, den einen Fuß in die eine und den anderen Fuß in die andere Richtuing zu versetzen, ohne den Körper wirklich bewegt zu haben. Dieser Ansatz hilft nicht dabei, Treffer zu vermeiden, da sich das Ziel nicht bewegt hat. Wenn jemand angreift, verwendet er Beinarbeit, um in eine Distanz zu kommen, in der er treffen kann. Es gilt dann, sich so aus seiner Angriffslinie zu bewegen, dass er seine Richtung wechseln muss. Der V- oder L-Schritt sollte ebenfalls vermieden werden, wenn man angegriffen wird, da der Angreifer hier auch erst bei der zweiten Bewegung seine Richtung ändern muss. Wenn man sich jedoch auf einen Angreifer zubewegt, kann man diese Schritte anwenden, um die Zentrallinie zu schließen und einen guten Eingangswinkel zu bekommen.

Raum für Fehler
Viel zu oft beginnt ein Kämpfer seinen Angriff mit einem Tritt mit dem hinteren Bein. Das ist in Ordnung, wenn das Ziel so groß ist, dass der Kick in jedem Fall trifft. Normalerweise wird der Gegner jedoch ausweichen – und dann ist der Angreifer in einer schlechten Position. Wenn er jedoch aus der Box-Distanz angreift, hält er sich einen Raum für Fehler offen: Weicht sein Gegner zurück, ist er immer noch in der Kick-Distanz und hat eine weitere Chance, eine Technik zu landen.
Ed Parker hat in seinen Kenpo-Techniken viel „Raum für Fehler“ gelassen. Leider erkennen diese nur wenige Kenpoisten. Sie üben nur die Idealphase einer Technik und ignorieren die „Was-Wenn-Phase“. Doch nur die letztere Trainingsmethode erlaubt es dem Kenpoisten, absichtliche oder unabsichtliche Reaktionen ihres Gegners auszugleichen.

Jeder Block ist eine Ausholbewegung
Diese Regel betrifft die Bewegungsökonomie. Jedes Mal, wenn ein Kenpoist blockt, sollte er mit der gleichen Waffe zuschlagen und genügend Kraft entwickeln können. Er sollte die Hand nicht zurückziehen müssen, um auszuholen, sondern bereits in der Blockposition genügend Weg zum Ziel haben.

Block-Platzierung
Ein Block auf der Innenseite des Arms sollte zwischen dem Handgelenk und dem Ellbogen platziert werden. Auf der Außenseite sollte der Kontakt am oder oberhalb des Ellbogens stattfinden. Wird auf der Außenseite zu weit unten geblockt, kann der Gegner seinen Arm einknicken und mit dem Ellbogen treffen. Blockt man unterhalb des Ellenbogens auf der Innenseite des Arms, kann der Gegner seinen Arm nicht einknicken und man hat genug Weg, um mit der gleichen Hand zuzuschlagen.

Halte die Hände über denen des Gegners
Hält ein Kenpoist seine Hände oberhalb der Hände seines Gegners, kann er schneller auf dessen Angriffe reagieren. So behält man im wörtlichen Sinne die Oberhand.

Steh dir nicht selbst im Weg
Ed Parker empfahl die neutrale Bogenstellung, damit man nicht mit dem einen Bein um das andere herum gehen muss, um eine Technik auszuführen. In dieser Stellung zeigen alle körperwaffen bereits zum Gegner. Im Gegensatz dazu behindert die Reiterstellung den Einsatz des hinteren Beines und der hinteren Hand.
Folgender Versuch macht das deutlich: Will man aus einer seitlichen Reiterstellung nach vorne treten, muss das hintere Bein zuerst um das vordere herum. Zu viele dieser kleinen Extra-Bewegungen verursachen einen Kraftverlust.

Kenpo-Karate-Seminar mit Professor Lee Wedlake

Januar 25, 2010

Seminar mit Lee Wedlake, 9. Dan
Vom 19. bis zum 21. Februar gibt Professor Lee
Wedlake wieder ein Seminar in unserer Schule.
Deshalb entfällt am Samstag, 20. Februar, das
Fördergruppen- und Erwachsenentraining.
Freitag, 19.30 Uhr: Techniken ab Grüngurt
Samstag, 20. Februar: 10.30 – 11.20 Uhr Schüler bis 14 Jahre
11.30 – 12.30 Uhr Erwachsene
14 – 15 Uhr Erwachsene
15.15 – 16.15 Uhr Erwachsene
16.30 – 17.30 Uhr Erwachsene ab grün
Sonntag, 21. Februar 10 – 11 Uhr Formen ab grün
11.15 – 12.15 Uhr Erwachsene
12.30 – 13.30 Uhr Erwachsene
14.45 – 15.45 Uhr Erwachsene
16 – 17 Uhr Schüler bis 14 Jahre
Beitrag für Schüler bis 14 Jahre: 15 Euro bei Anmeldung und Bezahlung bis 31. Januar 2010, danach 19 Euro, Beitrag für Erwachsene: 65 Euro bei Anmeldung und Bezahlung bis 31. Januar 2010, danach 75 Euro. Beitrag für Erwachsene ab Grüngurt: 79 Euro bei Anmeldung und Bezahlung bis 31. Januar 20109, danach 90 Euro.
Mitglieder von Bushido Esslingen e.V. erhalten eine Rabatt in Höhe von 10 Euro!*
Bushido Esslingen e.V., Konto 13126008 bei Ellwanger & Geiger, BLZ 60030200

Kenpo-Bücher für Einsteiger und Fortgeschrittene

November 26, 2009

Lee Wedlake, einer der qualifiziertesten Kenpo-Karate-Lehrer der Welt, hat eine ganze Reihe von Büchern über dieses moderne Selbstverteidigungs-System geschrieben. “Kenpo 101 – what every Beginner and Black Belt should know” gibt dem Leser einen Überblick, was ihn im Kampfkunst-Unterricht erwartet, aber auch, welche Pflichten er als Schüler hat. Fortgeschrittene erfahren viel über die modernen Traditionen ihres Systems. „Further Insights into Kenpo“ ist eine Sammlung von Artikeln, die Mr. Wedlake in den achtziger- und Anfang der neunziger Jahre in verschiedenen amerikanischen Kampfkunst-Magazinen veröffentlicht hat. Beide Bücher sind bei Bushido Esslingen vorrätig.